Dummy on Ice

Training & SeminarePublished Februar 12, 2012 at 17:33 No Comments

-17 Grad, eisblauer Himmel und Sonnenschein…die Rahmendaten für das erste Seminar in 2012. In Anbetracht der Tatsache, dass ich den ein oder anderen Workingtest für den Frühling melden möchte, sollten wir nach den Wochen mit limitiertem Training doch einige Trainingseinheiten auf den Plan nehmen. Die Jagdsaison hat einiges an Selbstständigkeit gefördert und so heisst es in Hinblick auf den sportlichen Teil des Jahres die Basics weiter zu intensivieren.
Ein Dummyseminar unter dem Titel ‚Dummy&Distraction‘ bei Norma Zvolsky bot sich hierfür an und so machten wir uns bei frostigen Temperaturen auf den Weg nach Abtweiler. Dort erwarteten uns Locktauben, Hasenflitschedummy sowie Fuchshindernis und Norma verstand es wie immer, die Aufgaben entsprechend unseres Leistungsstands aufzubauen und und kräftig zu fordern.

Zunächst ging es darum, dem Hund zu vermitteln, dass man Locktauben zwar im ersten Schritt neugierig anschauen darf, dann sich aber bitte auf das eigentliche Mark oder wahlweise Blind zu konzentrieren und selbiges zu bringen. Das gelang auch recht gut, so dass die nächsten Aufgaben deutlich anspruchsvoller wurden, da sich zum Lockbild ein sehr schneller Hase alias Running Rabbit dazu gesellte. Dieser verlangte einiges an Steadyness von uns ab, da zusätzlich in Teams gearbeitet wurde. Der falsche Hase floh zunächst auf dem Hinweg, dann auch auf dem Rückweg und zum Schluss während einer kleinen Suche nach dem Dummy im Lockbild. Das eisige Wetter machte es den Hunden nicht einfach, da die Witterung durch die Kälte teilweise spärlich war und die Dummies schnell gefroren. Frieren taten wir dennoch nicht – denn nicht nur unseren Hunden wurde höchste Aufmerksamkeit abgefordert. Schon kleine Unaufmerksamkeiten konnten dazu führen, dass statt Dummy doch das Täubchen gebracht wurde, weil man sich so sehr über den zuvor gezeigten Gehorsam des Hundes bei der Aufgabe gefreut hatte, dass man es zu spät mitbekam, wenn der Hund anstelle des grünen Säckchens eine graue Taube aus dem Suchengebiet brachte. Immerhin sorgte das für Gelächter.

Am Nachmittag sollte uns noch wärmer werden. Die Temperaturen stiegen auf nahezu karibische -5 Grad und unsere Hunde durften noch den Sprung über das Fuchshindernis wagen. Hier galt es auch, den Hund über alte Fallstellen über zwei Sprunghindernisse hinweg zu schicken und die Hunde sollten den direkten Rückweg über die Hindernisse nehmen. Der ein oder andere Hundeführer kletterte brav als Vorturner vor, und trotzdem kam es immer wieder zu kreativen Ausbruchversuchen des ein oder anderen Hundes. Vermutlich wollte kein Hund, dass seinem Hundeführer auch nur ansatzweise kalt wurde.

Wir hatten auf jeden Fall sehr viel Spaß an diesem Tag. Die Hunde haben unglaublich viel gelernt und in Sachen Verleitungen war das Seminar kaum zu übertreffen. Die ersten Workingtests dürfen also kommen.
Einige Eindrücke vom Seminar (Danke an Kristof und Julia Jebsen mit Flat Jack für die tollen Fotos!)

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